Auf „Kirchentörn“ mit dem Geschichtsverein Leck und Karrharde e.V.

Dass mir die Verbreitung und Bewahrung der Geschichte Lecks und der Region wichtig ist, weiß jeder, mit dem ich einmal über unseren Rundwanderweg Leck gesprochen habe. Viele Details finden sich in der „Chronik des Marktortes Leck“ oder dem Buch „750 Jahre Leck“, anderes durfte ich durch die Unterstützung des Geschichtsvereines Leck und Karrharde e.V. erfahren. Nicht ohne Grund bin ich privat seit der Gründung im Geschichtsverein Mitglied. Unter anderem bekomme ich so für mich relevante Information, die ich dann für meine Arbeit und neue Projekte nutzen kann.

Aber auch privat profitiert man als Mitglied im Geschichtsverein. Gestern zB hatte der Geschichtsverein zu einem „Kirchentörn“ eingeladen. Mit dem Fahrrad ging es an der Kirche St. Willehad am Lecker Kirchplatz nach einer sehr interessanten Einführung durch Pastor Peter Janke los.

Unser nächstes Ziel war die St. Laurentiuskirche in Karlum. Dort erwartete uns Dr. Karin Tuxhorn mit der interessanten Geschichte der Kirche etwas abseits von Karlum.

Als wir die Kirche wieder verließen, schauerte es etwas, aber unter den Bäumen waren die 15 Radfahrer:innen gut geschützt. Kaum saßen alle wieder auf den Sätteln, war der Himmel wieder blau.


Wir hatten schon in Leck und auch in Karlum erfahren, dass die Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten des öfteren „umgestaltet“ worden waren. Dasselbe galt auch für die St. Petri-Kirche in Ladelund, wo uns Pastor Hans-Joachim Stuck erwartete.

Leider blieb keine Zeit mehr, noch einen Blick in die Ausstellung #stolenmemory an der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte zu werfen, denn Jörg Windheuser wartete schon mit seinem Team und warmem Apfelkuchen in den Achtruper Stuben…

In Achtrup trennten sich auch unsere Wege, wieder in Leck angekommen, standen 23,77 km auf meinem Tacho. Der Tag wurde mit diesem „Kirchentörn“, wunderbar geplant vom Team des Geschichtsvereines, zu einem wirklich tollen Tag. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug!