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Jan-Uwe Thoms liest

2017 Jan-Uwe ThomsMit Jan-Uwe Thoms verbindet mich ein Altersunterschied von auf den Tag genau 22 Jahren.

Beide schreiben wir beruflich viel, fotografieren ebenfalls viel und gerne, uns liegen Reisemobilisten am Herzen und wir sind dem Projekt „Bürgerbus Ladelund“ in Freundschaft verbunden.

Dass Jan-Uwe mittlerweile insgesamt acht Bücher geschrieben hat, weiß ich schon eine Weile.

Sein erstes autobiographisches Werk „Damals in Flensburg“ liegt jetzt zu Hause und wartet darauf, gelesen zu werden. Ich persönlich mag ja Biografien sehr. Noch spannender finde ich es, wenn man die Menschen dahinter persönlich kennt.

Ein wenig mehr zu Jan-Uwe Thoms:

1944 geboren, wuchs er die ersten 16 Lebensjahre in Flensburg auf. Nach dem Abitur diente er 25 Jahre bei der Bundeswehr, also fast ein Drittel seines Lebens. Dort hat er seinen Abschied auf eigenen Wunsch genommen. Der Titel seines letzten Buches, dass er mir ebenfalls zur Vorbereitung auf seine Lesung im Februar überreicht hat, lautet „Damals beim Bund – Erinnerungen aus Absurdistan“. Das lässt den nicht ganz unbegründeten Schluss zu, dass dieser Schritt ein gut bedachter und länger ersehnter war.

„Ich habe in meinem Leben zwei Dinge gelernt:
zu schießen und zu schreiben.
Schießen mag ich nicht mehr,
also blieb nur noch das Schreiben!“

Seither widmet sich Jan-Uwe Thoms dem Schreiben. Nach seinem Abschied bei der Bundeswehr brachte Thoms im Selbstverlag 5 Reiseführer zum Urlaub mit dem Wohnmobil in den neuen Bundesländern heraus – damals ein Novum. Bei verschiedenen Verlagen ist Thoms seit 1996 als freiberuflicher Autor tätig. Im diplomatischen Dienst war er Mitte der Neunziger noch als Berichterstatter der EU im ehemaligen Jugoslawien eingesetzt. Seine aktuellen Arbeitseinsätze sind aber eher friedlicher Natur, als freier Mitarbeiter der Wochenschau habe ich in hier in Leck kennen und schätzen gelernt.

Dem Buchschreiben ist er treu geblieben, seinem ersten (Jugend-)Roman „13 Jahre“ folgen die beiden autobiographischen Werke, aus denen er am Freitag, den 17. Februar 2017 bei Gimball Bestattungen lesen wird. Selbstverständlich signiert Thoms seine Bücher an diesem Abend auch anschließend an die Lesung. Noch in diesem Jahr soll sein neuntes Buch erscheinen.

„Huch!“

So mag man vielleicht reagieren, wenn man von einer Lesung in den Räumen eines Bestatters erfährt. So hat Jan-Uwe Thoms reagiert, als er das Ehepaar Susanne und Frank Gimball auf dem Lecker Weihnachtsmarkt 2016 kennen lernte und dieses Lese-Angebot bekam. „Huch!“

2017 Lesung Gimball1

Aber die beiden Lecker Bestatter wollen nicht nur als Begleiter für den letzten Weg gesehen werden.

„Das Zwischenmenschliche ist für uns wichtig!“

Das ist ihr Wahlspruch und das Zwischenmenschliche passiert vor allem im Leben. „Wir wollen Hemmschwellen abbauen und Berührungsängste nehmen!“ Aktionen wie ihre „Tage der offenen Türe“ oder jetzt diese Lesung, Vorträge zu ganz alltäglichen Themen oder auch Aktionen für Schulkinder sollen einen ersten, unbeschwerten Kontakt ermöglichen. Ihr „Raum der Stille“ mit seiner ganz besonderen Atmosphäre bietet sich dafür hervorragend an.

Gimball Bestattungen ist seit 2006 (mit Unterbrechung) in Leck ansässig. Seit 2011 führen die verbandsgeprüften Bestatter Susanne und Frank Gimball das Familienunternehmen. Mittlerweile ist der Firmensitz seit anderthalb Jahren wieder in Leck, weil das Haus in Achtrup zu klein wurde für den Rundumservice, den die beiden gerne anbieten.

Ich freue mich auf eine schöne Lesung am 17. Februar!

Wann?    Freitag, 17.02.2017 um 19.30 Uhr
Wo?          Gimball Bestattungen, Industriestr. 6, 25917 Leck